Der Nachhilfeindex 2011

Unsere Nachhilfe-Plattform nachhilfeportal.de hat bei einer Analyse von über 3600 Nachhilfelehrern festgestellt, dass Nachhilfeunterricht im Saarland und Baden-Württemberg am teuersten ist. Dazu haben wir überprüft, in welchem Bundesland und in welcher Stadt die Nachhilfelehrer tätig sind und mit welchem Stundensatz sie dabei arbeiten. Natürlich hat qualifizierte und vor allem nachhaltige Nachhilfe ihren Preis, doch es haben sich deutliche Unterschiede unter den einzelnen Bundesländern heraus gestellt. Das ist nicht nur für unsere Statistik über bundesweite Nachhilfe interessant, sondern natürlich auch für Eltern und Schüler, die einen Nachhilfelehrer engagieren möchten. Ein höher Stundensatz darf natürlich dennoch kein Argument gegen einen Nachhilfelehrer sein, wenn die sprichwörtliche Chemie stimmt und die Qualifikationen den Anforderungen perfekt gerecht werden. Dass es aber Unterschiede gibt, ist nicht von der Hand zu weisen.

Nachhilfe im Süden oft teurer

Wir haben für unsere Analyse 3600 Nachhilfelehrer heran gezogen, die sich auf nachhilfeportal.de registriert haben und über unser Portal Nachhilfe geben. Wir haben sowohl Männer als auch Frauen berücksichtigt und beurteilt, inwiefern sich die Stundensätze für die erteilte Nachhilfe bei beiden Geschlechtern unterscheiden. Darüber hinaus haben wir verschiedene Städte und Bundesländer verglichen. Dabei haben sich das Saarland und Baden-Württemberg als am teuersten erwiesen, gefolgt von Bayern und Niedersachsen. Der Präsenz-Unterricht fällt in diesen Bundesländern auch deutlich teurer aus als die Online-Nachhilfe. Das günstigste Bundesland ist Thüringen, wo Nachhilfe zu Hause 11,43 Euro und Online-Nachhilfe 10,54 Euro kostet. Im Städtevergleich finden sich die teuersten Nachhilfelehrer in Bonn, während Nachhilfe in Duisburg und Dortmund am günstigsten ist.

Weitere Ergebnisse unserer Analyse

Männliche Nachhilfelehrer sind nur unwesentlich günstiger als weibliche. Das Geschlecht scheint folglich keinen großen Einfluss auf die Stundensätze zu haben. Bei den Bundesländern lässt sich kein deutliches Nord-Süd-Gefälle feststellen, da Niedersachsen, Bremen und Hamburg auf den vorderen Plätzen rangieren. Dennoch sind Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein nur kurz vor Thüringen und zählen somit zu den Bundesländern, in denen Nachhilfelehrer die niedrigsten Stundensätze nehmen. Der Städtevergleich zeigt ein deutlich gemischteres Bild mit Bonn, Stuttgart und Düsseldorf an der Spitze. Falls Sie einen Blick auf die Verteilung der Stundensätze werfen möchten, können Sie sich in Ruhe unsere Ergebnisse ansehen. In nachstehender Tabelle finden Sie alle Ergebnisse der Analyse. Die Preise sind in Euro angegeben und gelten für 60 Minuten Nachhilfe.

Nachhilfeindex 2011

Die Nachhilfe-Plattform nachhilfeportal.de hat bei einer Analyse von über 3600 Nachhilfelehrern festgestellt, dass Nachhilfeunterricht im Saarland und Baden-Württemberg am teuersten ist.

Hier finden Sie alle Ergebnisse der Analyse.

Preis sind in Euro und gelten für 60 Minuten.

Städte

Stadt Präsenz
Online
Bonn 18.63 166% 15.39 154%
Stuttgart 18.21 162% 16.08 161%
Düsseldorf 17.84 159% 16.63 166%
München 17.51 156% 16.99 170%
Hannover 16.28 145% 14.80 148%
Nürnberg 15.50 138% 13.96 140%
Bremen 15.01 134% 14.79 148%
Köln 14.86 132% 13.61 136%
Frankfurt am Main 14.83 132% 13.07 131%
Hamburg 14.35 128% 12.98 130%
Berlin 14.02 125% 13.15 132%
Essen 13.59 121% 12.29 123%
Bielefeld 13.46 120% 11.18 112%
Bochum 13.02 116% 12.16 122%
Dresden 12.90 115% 11.70 117%
Mannheim 12.64 113% 11.01 110%
Leipzig 12.35 110% 11.96 120%
Dortmund 12.09 108% 10.22 102%
Duisburg 11.24 100% 9.99 100%

Geschlecht

Nachhilfe Präsenz
Online
Deutschland Total 14.41
13.10
Frauen 14.48 101% 13.15 101%
Männer 14.32 100% 13.04 100%

Bundesland

Bundesland Präsenz
Online
Saarland 18.59 163% 16.44 156%
Baden-Württemberg 15.95 140% 14.11 134%
Bayern 15.12 132% 14.17 134%
Niedersachsen 14.86 130% 13.05 124%
Hessen 14.65 128% 13.09 124%
Bremen 14.55 127% 13.70 130%
Hamburg 14.42 126% 12.96 123%
Nordrhein-Westfalen 14.30 125% 12.89 122%
Rheinland-Pfalz 14.06 123% 13.33 126%
Berlin 14.02 123% 13.15 125%
Sachsen-Anhalt 12.94 113% 11.26 107%
Brandenburg 12.72 111% 11.53 109%
Schleswig-Holstein 12.66 111% 11.74 111%
Sachsen 12.35 108% 11.31 107%
Mecklenburg-Vorpommern 11.73 103% 11.51 109%
Thüringen 11.43 100% 10.54 100%